Spedition BOLL investiert weiter in modernen Fuhrpark

Flexibel mit eigener Flotte

Kontinuierlich investiert der emsländische Logistikdienstleister in seinen Fuhrpark. So hat die Spedition mit 18 neuen Fahrzeugen eine Aufstockung im klassischen Fernverkehr vorgenommen und verfügt so über insgesamt 140 ziehende Einheiten. Gründe für die erneute Investition sind neben ökologischen Anforderungen, Sicherheitsaspekten und der Attraktivität des Fuhrparks im Hinblick auf den bestehenden Fahrermangel, vor allem die Vorteile für den Kunden.

Mehr Flexibilität und Sicherheit durch eigenen Fuhrpark

So könne man auf dem hart umkämpften Transportmarkt, den Kunden deutlich mehr Flexibilität und Sicherheit bieten als etwa Spediteure und Transportunternehmen, die in hohem Maße auf Subunternehmer angewiesen und dadurch bedingt häufiger von Kapazitätsengpässen betroffen seien.
„Eine unserer Kernkompetenzen ist das Betreiben unserer eigenen Fahrzeugflotte. Dies bedeutet für unsere Kunden einen deutlichen Mehrwert bei der Sicherstellung von Verfügbarkeit. In der aktuellen Situation am Markt, durch Veränderungen in der Logistik und auch der Lieferketten stellt dies einen klaren Wettbewerbsvorteil dar“, so Ulrich Boll, geschäftsführender Gesellschafter der Spedition BOLL.

Gegen den Trend

Laut Frank Huster, Hauptgeschäftsführer des DSLV Bundesverband Spedition und Logistik haben viele Speditionen mit eigenen Flotten, Teile ihres Fuhrparks stillgelegt, um nicht mit hohen Fixkosten gegen einen bereits desolaten Markt anfahren zu müssen. Grund hierfür sind u. a. die ungleichen Wettbewerbsbedingungen zwischen deutschen und osteuropäischen Transportunternehmen. „Entgegen diesem Trend investieren wir weiter in unseren Fuhrpark, um unseren Kunden aktuell und auch zukünftig Transportkapazitäten zu sichern“, so Boll. Er prognostiziert dauerhafte Kapazitätsengpässe durch ein schrumpfendes Angebot, vor allem auf Seiten der zahlreichen osteuropäischen Transportunternehmen. Der Fahrermangel werde sich mittelfristig auch dort bemerkbar machen.